Business Lady, Lady Business

AUF WEIBLICHE ART ERFOLGREICH

 

Anlässlich der Blog-Parade der wunderbaren Mara Stix habe ich mich gefragt, was es für mich heißt "Auf weibliche Art erfolgreich zu sein". 

 

Der weibliche Weg zum Erfolg ist für mich ein spielerischer Weg, ein Weg mit Leichtigkeit und vor allem mit ganz viel Spaß.

Und am allerwichtigsten - frei von Druck! 

 

NIMM DEN DRUCK RAUS

Schon allein beim Wort "Druck" schnürt sich meine Kehle zusammen.

 

Nun kann es ja vorkommen, dass, wenn du dich dafür entscheidest, deinen "Traum zu leben", deine "Leidenschaften zum Beruf zu machen" und das "zu leben, was du liebst", die ganze Sache eine seltsame Eigendynamik annimmt.

 

  1. Zum einen kann es passieren, dass du dich total verlierst. Du arbeitest nur noch blind und wild vor dich her. Du tigerst dich dermaßen in die Dinge rein, dass du, wenn du mal innehältst, gar nicht mehr weißt, wofür du das eigentlich tust und warum du angefangen hast. Unterm Strich: Du verrennst dich, verzettelst dich oder brennst aus!
  2. ODER: viel schlimmer noch: du fängst gar nicht erst an. Der Druck sich für das Richtige zu entscheiden, ist so groß, dass du versteinert dastehst, erschlagen von der Wucht, jetzt sofort den 100 % richtigen Weg einschlagen zu müssen. Du bist gelähmt, blockiert und kannst gar nicht erst beginnen.

 

In jedem Fall der Supergau.

 

Ich kenne BEIDE Stadien. In meinen beiden "Berufen" und "Berufungen".

Als Yoga Trainerin UND als Juristin. Und zwar sehr gut.

 

Zuletzt passierte mir das als Yoga Trainerin. Nachdem ich mich entschieden hatte, mit "Yoga unterrichten" meinen Herzensweg zu gehen, und ich mich absolut und voll hineingeworfen hatte, wie eine Verrückte arbeitete, und mich wie ein Amok-Hendl total verrannte.

Was war passiert? Ich lebte doch meinen Traum?! Dachte ich!

 

Durch den Druck, den ich mir machte, hatte ich völlig die Freude verloren und Energie hatte ich schon recht keine mehr. Von den Einnahmen brauch ich erst gar nicht zu sprechen.

 

CUT. Es musste sich was ändern

Der Druck musste raus. SOFORT. Ich buchte eine Mini-Auszeit in meiner Energie-Auftank Stadt Nummer 1 - in New York. Schon allein diese Entscheidung brachte eine völlig neue Welle in meinem Leben ins Rollen.

 

Ich bekam eine Stelle als Juristin angeboten.

Zuerst war ich wütend, das ergab für mich alles keinen Sinn. Warum sollte ich wieder als Juristin arbeiten?

Weil ich sowieso nicht wusste, wie ich weitermachen sollte, schaute ich mir das Ganze genauer an.

Und dann passierte etwas völlig seltsames. Ich nahm die Stelle an, und mit einem Schlag viel der ganze Druck von mir ab.

 

 

Als ich aus New York zurückkam, begann ich zum einen, wieder als Juristin zu arbeiten. Zum anderen sortierte ich mein Yoga Business neu.

Ich strich Stunden, die mich auslaugten. Plötzlich ergaben sich neue, tolle Yoga-Projekte, die mich mit unglaublicher Freude erfüllten. 

Auf einmal fühlte sich alles so richtig an. 

 

 

Jetzt mache ich eben beides. Ich bin Yoga Trainerin und Juristin. Mal mehr dieses, mal mehr jenes. Diese Leichtigkeit begleitet mich in beiden Berufen. Oder Berufungen? Ach das nehm ich nicht so streng. Ob ich Verträge schreibe oder auf der Matte stehe, in Yoga Pants oder Business Suits. Es macht mir beides so unglaublich Freude, dass sich jeder Tag irgendwie wie Urlaub anfühlt.

 

 

Nun ja, nicht jeder Tag, ich bin ja auch nur ein Mensch. 

Aber DAS macht mir jetzt keinen Druck mehr. 

 

Ich hoffe, meine Story konnte dich inspirieren. 

Also, mach dir keinen Stress, dass du dieses oder jenes tun musst. Nimm einfach mal den Druck raus, mach vielleicht ein bissl Yoga, und die Dinge kommen ganz natürlich ins Rollen. 

 

Alles Liebe Deine Sabine   

 

 

Dieser Blog-Artikel ist Teil der Blog-Parade von Mara Stix http://marastix.com/weiblich-erfolgreich-blog-parade/

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Susi (Donnerstag, 21 Juli 2016 11:59)

    Wunderschön geschrieben, liebe Sabine. Und ich kann es so gut nachvollziehen, was du schreibst! Den Druck loszulassen find ich auch total wichtig. Und das Schöne dabei ist: sobald du ihn gehen lässt, beginnen sich die Dinge zu fügen. :)

    Schön, dass du Yoga + Jura so gut verbinden kannst! :)

    ganz liebe Grüße,
    Susi